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Der Ritt bleibt in guter Erinnerung




B.Jungbluth, 10.7.2005

Bericht über unseren Wanderritt in Oberschwaben
Teilnehmer:
3 Reiter auf 1 Isländer,
1 Criolo und 1 Freiberger
2 Begleitpersonen mit VW-Bus
1 Hund

Zeit: Do.23.6. 2005 (17.00 Uhr Abreise in München) bis So 26.6.2005- abends

Ich hatte den Bericht über die Wanderkarte in "Cavallo " gelesen und habe mir über das Büro in Isny die Wanderkarten schicken lassen. Die Gegend gefiel uns und ich bestellte per e-mail beim Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, Kartenvertrieb, 7 Topographische Karten 1:25000 aktualisiert 2002. Damit konnten wir gut planen und reiten.

Die Fahrt mit den Hängern dauerte auf der Autobahn 1,5 Std. bis zur Station 54 bei Familie Georg Schesser. Es klappte alles und Abendessen gab es in Ferthofen beim Bruckenwirt, gut und preiswert. Am nächsten Morgen nach großem Frühstück sattelten wir die Pferde und ritten über Rieden-Schoberhof durch die Wälder nach Truschwende. Hier hatten Karin und Toni bei einer Bäuerin einen guten Rastplatz erfragt, direkt am Bach. Dann ging es über Eintürnen nach Weitprechts. Es war zwar etwas mehr Straße aber man konnte gut am Rand reiten. Am Hasenweiher bei Eintürnenberg machten wir eine Pause im kleinen Wald.
Dann ging es nach Rossberg, Station 45 bzw. zum Stall in Oberurbach bei Herrn Sonntag. Wir schliefen im Bräuhaus bei Herrn Dutzki. Unterkunft und Verpflegung für Pferd und Reiter waren sehr gut. Der erste Reittag hatte länger gedauert als angenommen, daher verkürzten wir die Reise und stellten die Pferde in der 2. Nacht bei Station 57, Maritta Conrad unter. Weil wir aber bei Station 62 gebucht hatten schliefen wir Reiter dort.

Der zweite Tag war nicht so anstrengend. Hier half auch der Rat des Herrn Sonntag von Oberurbach, durch den Wald auf die Höhe zu reiten. Damit erspart man sich die Hauptstraßen. Es ging durch eine wunderschöne parkähnliche Landschaft. In Weitprechts gab es eine prächtige Herde von ca. 50 Isländern auf einer riesigen Koppel. Dieser Weg führte mehr durch Wiesenlandschaft. Unser Versorgungswagen brachte uns Getränke, welche bei dem heißen Wetter gut taten.
An Immenried vorbei über Übendorf kamen wir nach Rast (Station 57). Wir säuberten die Pferde, die dann in große Einzelboxen kamen und gefüttert wurden. Maritta Conrad hat mit zwei Tennessy Walkern sehr teuere Pferde aber sie sind ihr Schwarm. Es ist ein gut betreuter und schön gelegener Hof. Die Reiter fuhren dann zu Herrn Mader, Station 62, denn das hatten wir zugesagt und so etwas muss man einhalten.

In Heggelbach kann man in einer Wirtschaft "Elefantenohren" bestellen. Das sind unglaublich große Schnitzel für 8,5 ?. Bei Herrn Mader gab es Sektempfang und ohne Pferde konnten wir ruhig trinken. Morgens gab es ein riesiges Frühstück und Herr Mader holte frische Brötchen aus einem anderen Ort. Übrigens gilt allgemein, es gibt wenig Gasthöfe oder Geschäfte unterwegs.

Zurück zu Maritta zu den Pferden, gesattelt und schon ging es wieder los. Der Weg ging überBauhofen, Bodenhausen nach Galgenhöfle in der Nähe von Schloss Zeil. Der Bauer erlaubte uns die Rast auf seiner Wiese. Es war wieder eine schöne, ruhige Landschaft mit mehr Wald. Die Planung des Weiterritts musste geändert werden, da der Wald teilweise als Wildschweingehege benutzt wird und eingezäunt ist. Wir ritten dann teilweise am Zaun entlang über Karlismühle zum Karthäuser Kloster Marienau und dann lange durch den Wald nach Schnaggenberg und dann über den Schoberhof zu Schorsch Schesser. Eine kurze Pause und dann wurde verladen - selbst das klappte. Dann ging es wieder mit schönen Erinnerungen zurück nach München. Auch Deutschland ist lokal sehr schön!
Der Ritt bleibt in guter Erinnerung.
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