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Vier Tage Wanderreiten in Oberschwaben








Vier Tage Wanderreiten in Oberschwaben ? das ist kaum zu steigern.

Herbert Ullrich und Martin Stellberger hatten sich mit ihren Pferden Silvano und Flamenco für vier Tage (11.-14. August 2005) auf den Weg gemacht. Von Ravensburg aus führte sie der Ritt rund 30 Kilometer auf der westlichen Seite des Schussentals nach Norden. Ziel war zunächst Milpishaus, wo das Gasthaus Reiterstuben von Sabine Lutz (Wanderreitstation 2) seine bekannte Gastlichkeit bewies. Milipishaus liegt zwischen Altshausen und Ostrach. Die Pferde waren im Stall untergebracht und gut versorgt, für die Reiter gab es ein schönes Zimmer. Und die Verpflegung ? Spitze! Der Abend der beiden Freunde wurde bereichert, weil zufällig ein weiterer Freund aus dem gemeinsamen Verein Bundeswehr-Reiterabteilung Weingarten e.V. die zwei Reiter besuchte. Am nächsten Tag ließen es die Wanderreiter gemütlich angehen ? die Strecke war nicht so groß. Ziel war Kalkreute westlich von Ostrach. Hier bietet Cordi Hecht (Wanderreitstation. 1) in ihrem kleinen Bauernhof Wanderreitern, Fahrern und Pferden beste Unterkunft. Paddock, Wiese oder Stall, je nach Wunsch der Reiter, gibt es für die Pferde. Sogar Zelten dürfen Cordi Hechts Gäste, die sie auch gerne bekocht.

Das Pfrunger Ried ist in gewisser Weise ein größeres Hindernis für Reiter auf dem Weg von Kalkreute nach Hasenweiler, südlich von Wilhelmsdorf an der Straße nach Ravensburg. Doch wer den Einheimischen vertraut, findet auch schöne Wege, dieses Naturschutzgebiet zu umreiten. Einzelne Wege sind sogar für Reiter erlaubt, sofern sie dem Ratschlag der Gastgeber folgen. In Hasenweiler warteten bereits Erwin Müller und seine Frau. Hier (Wanderreitstation 20) sind die Pferde in großen Boxen untergebracht, von deren Fenster aus sie das Geschehen im Hof verfolgen können. Das gastlichte Haus der Familie Müller ist unter dem Namen ?Ibse? landläufig bekannt und beherberg als ?Ibs Mühle? ein gemütliches Gasthaus, das gerne von Reitern und anderen Feriengästen besucht wird.

Am vierten Morgen rüsteten die beiden Reiterfreunde für den Heimweg, nicht ohne die guten Wünsche der Gastgeber.
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