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Teil 1: Wanderreiten in Oberschwaben ? Fernsehfilm am 31. Oktober 2006








Das Fernsehen kommt! Zweimal war der Drehtag schon verschoben worden, weil sich das Wetter einfach nicht bessern wollte. Dann aber war es so weit. Am Samstag, 19. August 2006, sorgte ein TV-Team aus Ravensburg-Schmalegg zwar nicht mehr für eine Überraschung, aber ein wenig aufgeregt war die Reitercrew schon:

?Die wollen uns ja noch vor dem Aufstehen filmen!? So recht schmecken wollte das vor allem den Mädchen nicht. Gar nicht ?tv-like? sähen sie ja dann aus. Aber da mussten die sechs Reiter durch: Drei Mädchen aus der Reitergruppe des Bildungszentrums Bodnegg zwischen 13 und 15 Jahren, eine ehemalige Schülerin des BZ Bodnegg und die beiden Vorstände der Bundeswehr-Reiterabteilung Weingarten e.V., Herbert Ullrich und Martin Stellberger. Schule und Verein arbeiten schon fünf Jahre zusammen, unternehmen viele Ausritte und Wanderritte. Wichtig dabei ist, dass Martin Stellberger auch das Projekt ?Wanderreiten in Oberschwaben? ins Leben gerufen hatte. So waren alle Voraussetzungen gegeben, das richtige Reiterteam und günstige Drehorte für das Fernsehteam zusammen zu bringen. Titel des Films aus der SWR-Serie ?Im Grünen?: Wanderreiten in Oberschwaben! Dabei sollten die sechs Wanderreiter die Dreharbeiten begleiten und den ?roten Faden? abgeben auf der Strecke von Rast bei Immenried bei Kißlegg über Rossberg nach Hasenweiler zur Ibs Mühle (Sendetermin: 31. Oktober, SWR, 18.15 h)

Bereits am Vorabend hatten sich die Reiter in der Wanderreiterstation Rast bei Maritta Conrad (Wanderreiterstation 57) eingefunden, begleitet von den Eltern, die als Transporteure mit von der Partie waren. Die Pferde sollten sich bei einem kleinen Eingewöhnungsritt wieder erkennen und auf einander einstellen können. Danach verlief der Abend wie er nur bei Reitern ablaufen kann: Fröhlich und gemütlich. Dabei musste natürlich auch Redakteur Thomas Miller aus Stuttgart aufs Pferd. Das fiel ihm nicht so schwer, weil er ja selbst Reiter ist. ?Aber auf einem echten Gangpferd sind Sie noch nicht gesessen!? meinte Gastgeberin Maritta Conrad und hielt ihre zwei schicken Schecken gesattelt bereit für einen kleinen Ritt ums Haus.

Bereits vor Sonnenaufgang war das Kamerateam zur Stelle, um die Morgenstimmung b ei aufgehender Sonne und das Morgengetümmel auf dem Hof aufzunehmen: Füttern der Pferde, Putzen, Frühstück, Satteln, Abschied und Abritt. Die Dreharbeiten waren in vollem Gange. Die Reitergruppe fand sich sehr rasch in die Anforderungen der Fernsehleute und hatten samt ihren Pferden eine große Portion Geduld mitgebracht, um die vielen verschiedenen Einstellungen zu absolvieren. ?Alles im Kasten!?, hieß es nach einer guten Stunde und die Reiter verluden ihre Pferde, um sie zum nächsten Drehort zu fahren. Das war eine Stelle zwischen Arnach und Eintürnen mit herrlichem Panoramablick ins Alpenland. Auch hier gab?s verschiedene Einstellungen und der Landwirt, dem die Felder gehörten, hatte nichts dagegen, dass die Reiter seine Wiesen überquerten. Und so ging es fort, von Drehort zu Drehort, Abladen, Satteln, reiten, drehen, verladen. Das wiederholte sich den ganzen Tag über acht oder zehnmal. Am meisten Bewunderung verdienten sich die Pferde. Disziplinierter hätten sie sich nicht verhalten können. Auch sie verloren mit den Menschen und ihrem TV-Gebaren nie die Geduld! Es gab keine Widerspenstigkeiten, keine Unruhe beim Verladen ? die Pferde waren einfach tolle Kerle! Fortsetzung unter Teil 2
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