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Zwei-Stationen-Wanderritt 11.-13. April 2008








Er begann hoffnungsfroh bei gutem Wetter: Der Wanderritt der Bundeswehr-Reiterabteilung Weingarten e.V. 10 Reiter machten sich von Weingarten aus auf den Weg nach Geigelbach zum Ponyhof Eberhart (Station 6). Die Strecke führte über Köpfingen, Baienfurt, Mochenwangen, Durlesbach nach Geigelbach. Der kleine Ort liegt zwischen Aulendorf und Altshausen.

Am Bahnhof Durlesbach, längst in privater Hand, Café, Kunst- und Wellness im Angebot, gab es eine gemütliche Pause. (siehe hierzu auch den Link (Café Allegra - Kultur-Bahnhof Durlesbach) auf dieser Homepage. Noch gut eineinhalb Stunden bis zum Ziel. Klatschnass kamen die Reiter allerdings an, denn eine hartnäckige Regenfront mit Gewitter begleitete sie eine längere Wegstrecke. Glücklicherweise hat der Ponyhof Eberhart einen warmen Heizungskeller. Alles wurde bald wieder trocken. Die Pferde waren indes gut versorgt und erholten sich. Für einige war der Ritt doch eher ungewohnt. Das feine Abendbrot bei Eberharts hob auch die Stimmung der Reiter rasch wieder an. Die Nacht in warmen Betten tat ihr übriges. Anderntags waren alle wieder gut erholt. Das Frühstück schmeckte und bereitete die Reiter gut auf ihren Ritt vor.

Die Pferde schritten am Morgen munter aus. Begleitet wurden die Reiter von Madelaine Eberhart. Sie wollte einen schönen Weg zeigen. Unterwegs allerdings entschloss sie sich spontan, die gesamte Tagesstrecke mitzureiten. Ein netter Zug, der für die gute Atmosphäre in der Reitergruppe spricht.

Noch einmal wurden die Reiter nass. Auf halber Strecke nach Ehrensberg (Gestüt Ehrensberg, Station 34) holte sie eine ausdauernde Hagel- und Regenfront ein. Beim Gasthaus "Drei Tannen" bei Tannweiler hatte der Gastwirt ein Einsehen und ließ die Reiter in der Scheune unterschlupfen.

Schließlich landete der Reitertrupp trotz Regens im Zeitplan auf dem Gestüt Ehrensberg, wo Michael Hoyer für alle und alles gut gesorgt hatte. Feldbetten für die Harten, Betten in der Ferienwohnung für die anderen. Das Abendessen im benachbarten Gasthaus zog sich recht gemütlich in die Länge.
Das Frühstück im Reiterstübchen war wie immer üppig.

Als ob sie es ahnten: Pferde haben offenbar einen guten Sinn für "Richtung Heimat". Sie griffen munter aus und das sonnige Wetter erlaubte so manchen Galopp und flotten Trab. Über Bergatreute führte der Weg an der Wolfegger Aach entlang nach Köpfingen und schließlich zum Ausgangspunkt nach Weingarten. Rascher als geplant waren die Reiter vorwärts gekommen.

Unterwegs gab es immer wieder einmal Gelegenheit zu kurzer Rast. Die Pferde konnten sich an einem Brunnen laben, die Reiter bekamen einen Bügeltrunk von freundlichen Pferdeleuten.
Man fühlt sich halt als Wanderreiter in Oberschwaben rundum wohl.



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