zum Archiv
Vier Tage unterwegs in Oberschwaben








Der Vier-Tagesritt war schon lange fällig: Als Geschenk zum 18. Geburtstag von Lisa aus Karsee sollte er im letzten Jahr stattfinden. Aber ein Jahr später war er auch noch ein schönes Erlebnis. Freundinnen aus der gemeinsamen Schulzeit hatten Lisa Glatz das Geschenk gemacht und Verena Rist aus Amtzell, Berittführerin (FN), organisierte die Strecke und alles was dazu gehört: Transfer des Gepäcks, Verpflegung für den Grillabend, Unterkunft für Reiter und Pferd. Sie stützte sich dabei auf das Netzwerk von "Wanderreiten in Oberschwaben". Mit von der Partie waren Anja Rilling und Sabrina Fluhr, eine Freundin aus der Abitursklasse. Auch Martin Stellberger aus Weingarten ritt mit und das hat seinen guten Grund: Er ist am Bildungszentrum Bodnegg Lehrer und war in früheren Jahren auch Klassenlehrer der Reiterinnen. Daraus entstand der Grundstock für die seit sieben Jahren funktionierende Kooperation zwischen dem BZ Bodnegg und der Bundeswehr-Reiterabteilung Weingarten e.V., deren 2. Vorsitzender Martin Stellberger ist. Es gibt sie also durchaus, die über die Schulzeit hinausreichende Verbindung zwischen Schülern und Lehrern, die sich gar zu einer echten Reiterfreundschaft entwickelt hat.

Der Viertagesritt begann in Karsee, führte über Kißlegg nach Rast. Auf der Allround Ranch von Susanne und Roland Ohneseit (Wanderreiten in Oberschwaben, Station 41) waren die Reiter zur gemütlichen Mittagspause willkommen. Gegen Abend gab es dann in Rast bei Marita Conrad (Station 39) bekannt gute Einkehr und Übernachtung für Reiter und Pferde.

Am nächsten Tag strebten die Reiter Dietmanns zu, das bei Bad Wurzach liegt. Auf dem Reiterhof Vogel (Station 37) gab es Unterschlupf und einen gemütlichen Grillabend mit anschließendem langem Spaziergang. Während des Rittes entdeckten die Reiter die "Erlebnisranch-Wunschinsel", ziemlich genau in der Mitte zwischen Seibranz und Hauerz, östlich von Bad Wurzach gelegen. In der großzügigen Hofanlage sind viele Ponys und Pferde untergebracht, es gibt gemütliche Zimmer, ein
Heuhotel und sogar einige Indianer-Tipis. Kinder und Jugendliche finden hier Ferienabwechslung, kranke Kinder werden in besonderer Weise betreut. Fachpersonal und Reitausbilder sind für die Kinder da. Auch für Wanderreiter ist Platz auf der Erlebnisranch (www.erlebnisranch.de).

Am dritten Tag zogen die Reiter von Dietmanns aus um das Wurzacher Ried herum direkt nach Westen und erreichten nördlich von Osterhofen das Haistergau. In dem breiten Tal ließ es sich genüsslich galoppieren und so kamen die Reiter zügig nach Süden voran, wo sie bei Hittisweiler abbogen, um das östlich gelegene Ehrensberg zu erreichen. Bei Familie Hoyer auf dem Gestüt Ehrensberg (Station 34) kennen sich die Reiter aus, kommen auch wegen der freundlichen Aufnahme immer gerne hierher. Grill- und Spieleabend beschlossen den Tag.

Anderntags ging es auf bekannter Route direkt nach Süden. Wolfegg war das Zwischenziel. Bei Familie Knab (Station 30) durften die Pferde grasen und die Reiter ausruhen. Bald ging es weiter, Karsee zu. Zwischendurch gab es noch eine Abkühlung
an bzw. in der Rötenbacher Aach. Gegen 16 Uhr war der Ritt dann wieder zu Ende, die Ausgangsstation, das Gasthaus Adler in Karsee (Station 26) war erreicht.

Vier Tage und fünf gute Freunde - so lässt sich der Wanderritt in guter Erinnerung behalten.

zurück


Besucher 126503
© 2005 designed by dernullpunkt mediengestaltung