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Wanderreiterinnen aus Österreich in Oberschwaben - Mai-Juni 2009








Hallo Martin,
hier unser verspäteter Reisebericht:

Wir waren vom 29.05. - 01.06. in Baierz stationiert. Von dort haben wir 4 Touren unternommen - in 4 verschiedene Richtungen. Wir waren jeweils 5 - 8 Stunden unterwegs. Die 8 Stunden (Tour 2) waren allerdings nicht geplant - da haben wir uns doch etwas verritten. Mit dem Wetter hatten wir super Glück!. Es war zwar sehr kalt und windig, aber trocken. Und kühl ist ja besser als 30°!

Die geplante Tour 1 (Richtung Westen) am Ankunftstag ist hier blau eingezeichnet . Vor Ort mussten wir dann feststellen, dass per Pferd viele Wege in dem Naturschutzgebiet nicht passierbar sind und haben den westlichen Teil ausgelassen - d.h. wir sind nach Bad Wurzach direkt nach Süden geritten. Kleine Teile des wunderschönen Naturschutzgebietes haben wir aber gesehen!

Unsere 2. Tour führte uns nach Osten zum Kartäuser Kloster, weiter in den Treherzer Wald, über den Aitracher Höhenweg (in dieser Gegend haben wir uns unfreiwillig länger als geplant aufgehalten, da die Wege auf der Karte irgendwie nicht mit den tatsächlichen Wegen übereinstimmten. Deshalb haben wir den Hungerbrunnensee ausgelassen und sind von Vogelherd direkt nach Benzen geritten. Von dort über Hauerz und Rupprechts sind wir nach 8 h gut in Baierz angekommen.

Die 3. Tour führte uns nach Süden. Durch den Stadtwald, das Herrgottsried und den Diepoldshofer Wald. Von dort direkt nach Seibranz (vom Schlosswald wurde uns abgeraten, da dort gefährliche Wildschweine unterwegs seien. Vor Ort haben wir dann erfahren, dass es nur einen wilden Eber gibt, der Biker attackiert, haben und aber trotzdem für den kürzeren Weg entschieden). Über den Herrschaftswald sind wir zurück nach Baierz geritten.

Tour 4 ging nach Norden. Über Engelsberg östlich an Hauerz vorbei bis an den Pfaffenrieder Weiher. Dann wieder nach Süden über Dietenberg und Schöllhorn westlich an Hauerz vorbei zurück nach Baierz.

An diesen 4 Tagen haben wir viele verschiedene uns sehr schöne Gebiete gesehen und haben auch einige tolle Wald- und Wiesenwege gefunden. Etwas unangenehm waren die vielen riesigen umgestürzten Bäume, die durch den starken Sturm eine Woche davor entwurzelt wurden. Dadurch waren wir oft gezwungen, andere freie Wege zu suchen. Dass es in einem so großen Gebiet nicht möglich ist, alle Wege innerhalb von wenigen Tagen aufzuräumen, ist aber natürlich verständlich.

Hier noch einige Bilder vom Baierz-Hof, auf dem sich unsere Pferde (und wir auch!) sehr wohl gefühlt haben

Vielen Dank nochmals für den guten Tip! Es hat uns sehr in Baierz gut gefallen!

Schöne Grüsse,
Sabine
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